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Aug
09

«Interview mit dem Portal ProntoPro»


Das Schweizer Dienstleister-Portal "ProntoPro" schreibt:

Für Unternehmen ist es heute unverzichtbar, sich im Internet mit einer Website zu präsentieren. Die Realisierung ist jedoch sehr komplex und erfordert ein grosses Mass an Fachwissen. Der Webdesigner muss nicht nur Programmiersprachen kennen, sondern auch wissen, was auf einer Website alles zu finden sein muss, damit der Benutzer angesprochen wird. Neben den enthaltenen Informationen ist natürlich auch das Design nicht zu vernachlässigen. Dies ist das Erste, was ein Benutzer sieht, der die Seite besucht und muss daher besonders attraktiv erscheinen. Zahlreiche Elemente spielen eine Rolle beim Erfolg einer Website — daher ist ein professioneller Programmierer eine gute Wahl, um diesen Erfolg zu garantieren.

Der 56-jährige Gregor "Greg" Lemmenmeier wurde in Frauenfeld geboren, wuchs in mehreren Kantonen auf und lebte lange in Zürich. Neben seinen zwei Karrieren in den Bereichen Börse und Internet hatte er mehrere intensive Hobbys wie Eiskunstlauf, Karate und Musikmachen — er spielt 5 Instrumente. Gregor Lemmenmeier gilt als ausgeprägt vielseitiger Mensch.

Als ersten Karriereweg machte er eine Banklehre bei der UBS. Er arbeitete als Chef-Devisenhändler einer Zürcher Bank. Von den Systemen in seinem Job — er war auch Betatester für Börsensysteme — war er es gewohnt, dass alles auf seinen Bildschirmen logisch, durchdacht und höchst effizient war. Als er zum ersten Mal das Web und die unprofessionell aufgebauten Websites sah, war dies ein Schock für ihn. Ihm fehlten Benutzerfreundlichkeit und Kompetenz in der Informationsvermittlung sowie klare Konzepte.

Daher beschloss er, dies selbst zu versuchen und eine neue Karriere als Webentwickler zu starten. Nach 16 Jahren im Bereich Börse und Devisenhandel bildete er sich selbständig zum Programmierer, Grafikdesigner und Texter weiter. Das Schweizer Wirtschaftsmagazin 'Bilanz' bezeichnete ihn in einem Interview zum Thema Webentwickler als 'enthusiastischer Autodidakt' — er selbst sieht sich als Problemlöser.

Sein Ein-Mann Unternehmen ist zuständig für "Full-Service" Web-Entwicklung. Es sind also alle Dienstleistungen inklusive — Kundenberatung, Konzeption, Programmierung, Datenbanken, Design, Texte und Übersetzungen. Er arbeitete stets alleine und konnte auch Grossprojekte wie Websites für über CHF 50'000 als Einzelfirma stemmen. Gregor Lemmenmeier macht kein Outsourcing und für seine Kunden war es praktisch, für alles — Konzept, Programmierung, Gestaltung, Copywriting und Projektleitung — denselben Ansprechpartner zu haben. Circa 70 Prozent seiner Kunden sind im Ausland, was die Projektkommunikation und Vertrauensbildung relativ aufwändig macht. Am wichtigsten ist dabei, dass man stets freundlich, kompetent und hilfsbereit ist.



Greg, du bist bereits seit über 12 Jahren als engagierter Programmierer, Designer, Texter und Projektleiter aktiv und bringst aus diesem Grund die notwendige Erfahrung in deinem Tätigkeitsbereich mit. Wann hast du beschlossen, dich durch dein eigenes Webtech-Studio in Adliswil selbstständig zu machen? Welche Projekte hast du bisher betreut? Auf welche dieser Projekte bist du persönlich besonders stolz?

"Ich habe im Jahr 1998 beschlossen, meinen Job als Devisenhändler an den Nagel zu hängen und mich mit viel Mut als Webentwickler selbständig zu machen. Wer mich kannte, traute mir das zu. Ich habe praktisch alle Arten von Web-Projekten realisiert — auch komplexe E-Plattformen, die normalerweise von ganzen Teams realisiert werden. Stolz bin ich auf einige spezielle Projekte, die unter NDA (Vertraulichkeitserklärung) stehen und die ich darum nicht nennen darf. Stolz bin ich auch auf diejenigen Web-Projekte, die in meinen beiden TV-Porträts — in zwei Sendungen 'Rundschau' SRF1 — gezeigt wurden. "

Im Rahmen deiner Tätigkeit bist du für die Entwicklung diverser Websites tätig. In deinen Projekten erstellst du oftmals E-Commerce Websites. Welche Elemente müssen zwingend auf einer solchen Website vorhanden sein? Würdest du nach deiner Erfahrung behaupten, dass die Verkaufszahlen durch eine professionell entwickelte E-Commerce Website steigen?

"E-Commerce Websites, die ich entwickelte, brauchten trotz hoher Komplexität bei bis zu 20'000 Produkten eine klare und verständliche Struktur, einen Online-Katalog und eine aufwändig programmierte Produktsuchmaschine, die meist mit Kombinationen von Suchkriterien aufgebaut war. Dazu kam ein Warenkorb-System, ein Checkout-System, die automatische Berechnung von Mehrwertsteuer und Versandkosten und ein Payment-System — ich programmierte meistens Kreditkarten Schnittstellen zu 'Wirecard' oder 'Saferpay'. Als nächstes folgten verschiedene automatische E-Mails wie Bestätigungen an Kunde und Shop-Betreiber, eine Online-Buchhaltung und eine Online-Statistik für den Shop-Betreiber — zum Beispiel die Top 10 der verkauften Produkte oder die Top 10 der Regionen. Als Detail-Funktionen programmierte ich auch Rabattsysteme, Gutscheinsysteme oder Systeme mit 'Credits'. Hier kauften Kunden Punkte, die sie auf der Plattform verwenden konnten. Eine automatische Rechnungserstellung via PDF Generator war ebenfalls relevant. Ich entwickelte zum Beispiel einen E-Shop für modulare Möbel, Golf-Produkte oder einen B2B Shop mit automatischen Web-to-SMS Benachrichtigungen. Nach meiner Erfahrung steigen die Verkaufszahlen durch eine E-Commerce Website beträchtlich. Empfehlen würde ich, bei Websites in Deutsch auch eine englische Version zu machen. Das bringt eindeutig mehr Kunden. Sinnvoll ist auch, zuerst mit einem reduzierten Katalog zu starten und je nach Online Erfolg das Angebot auszubauen. Zu viel Auswahl ist nie gut."

Mit welchen Programmen arbeitest du in deinem Webtech-Studio? Was gehört zur Grundausstattung eines Programmierers und Webdesigners? Auf welche Tools kannst du in deinem Berufsleben keinesfalls verzichten?

"In meinem Webtech-Studio arbeite ich primär mit Programm-Editoren wie 'Eclipse' oder 'Atom'. Damit programmiere ich in bis zu acht Programmiersprachen. Für die Datenbankentwicklung nutze ich Programme wie 'Navicat' und 'HeidiSQL'. Für Design-Aufträge habe ich bekannte Software wie 'Photoshop', 'InDesign' und 'Inkscape'. Auf meiner Homepage www.greg.ch habe ich meine E-Tools alle aufgelistet, weil bereits einige Kunden danach gefragt haben. Keinesfalls verzichten könnte ich auf Google Chrome mit vielen nützlichen Erweiterungen. Eigentlich ist der Browser mein wichtigstes Werkzeug. Und Thunderbird für die Projektkommunikation via Email."

Wie gehst du bei der Konzeption einer neuen Website vor? Welche Arbeitsschritte sind nötig, bevor die Website gelauncht werden kann? Wie stimmst du dich am besten mit dem Kunden ab, um sicherzustellen, dass die Website den Vorstellungen deiner Klienten entspricht?

"Bei der Konzeption einer neuen Website versuche ich, die Erfahrungen der letzten Jahre einfliessen zu lassen. Als das Web begann, bastelte man einfach drauflos. Heute lese ich Studien und Fachartikel zum Thema 'UX' — also User Experience — und analysiere sehr genau, was die Benutzer und Benutzerinnen wollen. Eine Website soll Fragen beantworten, die man schon im Vorfeld ermitteln muss. Wer gehört zur Zielgruppe dieser neuen Website und welche Fragen oder Bedürfnisse hat diese Zielgruppe? Am Anfang steht also immer die Nutzeranalyse — genannt 'User-Centred Design'. Dann geht es weiter mit der technischen Analyse — welche Web-Technologien und Programmsprachen werde ich dafür einsetzen? Danach folgt der Projektaufbau — was wird zuerst gemacht, was in der Mitte, und was erst zum Schluss? Meine Projekte durchlaufen typischerweise folgende Phasen:
1. Exploration — sich vertraut machen mit dem Kunden, seinem Business Model, seinen kurz- und langfristigen Zielen, seinen Erwartungen an die Website, seiner spezifische Zielgruppe für die neue Website, seinem Marketing-Budget etc.
2. Konzeption — wie mache ich die einzelnen Teile (Programmierung / Design / Text)
3. Realisation — meistens in derselben Reihenfolge. Es ist sinnvoll, wenn das Design erst gegen Ende entsteht. Zuerst muss die Funktionalität und die 'Informationsarchitektur' inklusive Website-Navigation stimmen
4. Launch — ich installiere die E-Plattform oder Website auf dem Zielserver
5. Nachbetreuung und Maintenance (Website-Unterhalt)

Wie ich mich mit dem Kunden abstimme — ich habe dafür eine selber programmierte Projektmanagement-Software ('Devtracker'), zu welcher die Kunden immer ein Login bekommen. Dort sehen sie im Detail alle Projektfortschritte und können Feedback geben. Bei Projektende erstelle ich jedes Mal eine sehr detaillierte Dokumentation des fertigen Web-Projekts. So stelle ich auch sicher, dass allenfalls ein anderer Entwickler damit weiterarbeiten könnte — als Investitionsschutz für den Kunden. In meiner Branche muss man viel kommunizieren und informieren. Nur dann hat man Erfolg im Web."


Die Komplexität des Webdesigns
Webdesign ist ein äusserst komplexes Thema mit sehr vielen Facetten, die beachtet werden müssen. Daneben ist auch immer wichtig, sich mit dem Kunden abzusprechen, um die genauen Wünsche zu kennen und realisieren zu können. Allgemeine Analysen der Benutzer, worauf diese achten und was sie im Web erwarten, helfen dabei, eine Website zu kreieren, die attraktiv erscheint und angenommen wird.

Quelle: ProntoPro, das Portal für Dienstleistungen in der Schweiz






• Posted on 9. August 2019 at 01:52     ▶ 120 Views     ≡ Category: Web Development

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